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Weihnachtsessen in Velbert: vier festliche Rezepte für jeden Geschmack

Von Entenkeulen mit Rotkohl bis zum vegetarischen Blätterteigbraten: vier Rezeptideen für das Weihnachtsmenü – mit Zutaten, Zubereitung und Tipps zum Vorbereiten.

Velbert Bewegt · 2026-11-07
Bergischer Lachs Weihnachtsklassiker
Bergischer Lachs Weihnachtsklassiker · Rhein Bewegt

Was kommt an Weihnachten auf den Tisch? In Velbert können Familien mit klassischen Festtagsgerichten planen oder eine fleischlose Alternative ausprobieren. Diese vier Rezepte bringen Ente, Lachs, Pilze und Marzipan ins Menü. Dazu gibt es praktische Hinweise, welche Bestandteile sich vorbereiten lassen.

1. Entenkeulen mit Rotkohl und Kartoffelklößen

Knusprige Haut, zartes Fleisch und eine kräftige Soße machen dieses Gericht zum klassischen Festessen. Das Rezept ist für vier Personen gedacht.

Zutaten

  • 4 Entenkeulen
  • 2 Äpfel und 2 Zwiebeln
  • 300 ml Geflügelfond
  • Salz, Pfeffer, Majoran und Beifuß
  • 1 kleiner Rotkohl und 1 weitere Zwiebel
  • 2 EL Apfelessig und 150 ml Apfelsaft
  • 1 Lorbeerblatt, 2 Nelken und 1 EL Butter
  • 8 Kartoffelklöße, frisch oder nach Packungsanleitung

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Entenkeulen trocken tupfen und würzen.
  2. Äpfel und Zwiebeln grob schneiden, in einen Bräter geben und die Keulen darauflegen. Den Geflügelfond angießen.
  3. Die Keulen etwa 90 bis 110 Minuten garen. Für knusprige Haut zum Schluss gegebenenfalls kurz die Grillfunktion einschalten. Das Fleisch sollte vollständig durchgegart und weich sein.
  4. Für den Rotkohl den Kohl fein schneiden. Die zusätzliche Zwiebel in Butter anschwitzen, Kohl zugeben und mit Essig und Apfelsaft ablöschen. Gewürze hinzufügen und zugedeckt etwa 45 bis 60 Minuten schmoren.
  5. Die Klöße nach Packungsanleitung zubereiten. Den Bratensud entfetten und passieren; nach Wunsch etwas einkochen lassen.

Vorbereitung: Rotkohl lässt sich am Vortag zubereiten und wieder aufwärmen.

2. Ofenlachs mit Kräuterkruste und Rosmarinkartoffeln

Wer keinen großen Braten servieren möchte, kann Lachs mit einer würzigen Kruste zubereiten. Die Garzeit hängt von der Dicke der Filets ab.

Bergisch vegetarisch Weihnachtsklassiker
Bergisch vegetarisch Weihnachtsklassiker · Rhein Bewegt

Zutaten

  • 4 Lachsfilets à etwa 150 bis 180 g
  • 800 g kleine Kartoffeln
  • 2 EL Olivenöl und 2 Zweige Rosmarin
  • 1 Bio-Zitrone
  • 3 EL Semmelbrösel und 2 EL gehackte Petersilie
  • 1 TL Dijon-Senf und 2 EL weiche Butter
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffeln halbieren, mit Olivenöl, Rosmarin und Salz vermengen und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze etwa 30 bis 40 Minuten backen.
  2. Semmelbrösel, Petersilie, Senf, Butter und etwas Zitronenabrieb vermischen.
  3. Die Filets salzen und pfeffern, dann mit der Kräutermasse bestreichen.
  4. Den Lachs bei 180 Grad etwa 15 bis 20 Minuten garen. Für vollständig durchgegarten Fisch nennt das Rezept eine Kerntemperatur von rund 63 Grad.
  5. Mit Zitronenspalten und den Kartoffeln servieren.

Als weitere Beilagen passen laut Rezept grüner Spargel, Brokkoli oder glasierte Möhren.

3. Vegetarischer Blätterteigbraten mit Pilzen und Maronen

Champignons, Maronen und Walnüsse ergeben eine herzhafte Füllung, die den Braten zum Mittelpunkt eines vegetarischen Menüs macht. Die Zutaten reichen für vier Personen.

Zutaten

  • 1 Rolle Blätterteig
  • 400 g Champignons und 200 g vorgegarte Maronen
  • 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Walnüsse
  • 2 EL Olivenöl und 2 EL Semmelbrösel
  • 1 TL Thymian, Salz und Pfeffer
  • 1 Ei oder etwas Pflanzenmilch zum Bestreichen

Zubereitung

  1. Champignons, Zwiebel, Knoblauch, Maronen und Walnüsse klein hacken.
  2. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Pilze dazugeben und braten, bis die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist.
  3. Maronen und Walnüsse untermischen und mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen.
  4. Die Füllung vollständig abkühlen lassen. Bei Bedarf Semmelbrösel für eine festere Konsistenz einarbeiten.
  5. Die Füllung mittig auf dem ausgerollten Blätterteig verteilen, den Teig verschließen und mit Ei oder Pflanzenmilch bestreichen.
  6. Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze etwa 30 bis 35 Minuten goldbraun backen.

Dazu passen Rotkohl, Kartoffelpüree und eine vegetarische Pilzsoße. Die Füllung kann am Vortag vorbereitet werden.

Bergischer Bratapfel Weihnachtsklassiker
Bergischer Bratapfel Weihnachtsklassiker · Rhein Bewegt

4. Bratäpfel mit Marzipan und Vanillesoße

Als Dessert sind Bratäpfel gut vorzubereiten und lassen sich mit oder ohne Rosinen servieren.

Zutaten

  • 4 große Äpfel, zum Beispiel Boskoop
  • 100 g Marzipanrohmasse und 40 g gehackte Mandeln
  • 40 g Rosinen, optional
  • 1 TL Zimt, 1 EL Butter und 100 ml Apfelsaft
  • 250 ml Vanillesoße

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Äpfel waschen und das Kerngehäuse entfernen, ohne den Boden durchzustechen.
  3. Marzipan, Mandeln, nach Wunsch Rosinen und Zimt vermengen und in die Äpfel füllen.
  4. Die Äpfel in eine Auflaufform setzen, mit Butterstückchen belegen und den Apfelsaft angießen.
  5. Etwa 25 bis 35 Minuten backen, bis die Äpfel weich sind. Warm mit Vanillesoße servieren.

Zwischen Tradition und neuem Menü

Weihnachtsessen ist regional und familiär verschieden. Zu den verbreiteten Klassikern gehören Kartoffelsalat mit Würstchen, Gans oder Ente mit Rotkohl und Klößen, Rinderrouladen, Sauerbraten sowie Fisch. Auch Raclette und Fondue stehen bei vielen auf dem Festtagsplan.

Für die Planung in Velbert gilt wie anderswo: Ein festgelegtes Menü erleichtert den Einkauf. Rotkohl, Soßen und Teile des Desserts lassen sich vorbereiten. Wer Gäste mit unterschiedlichen Essgewohnheiten bewirtet, kann ein vegetarisches Hauptgericht einplanen. Das Menü muss dabei nicht aus mehreren Gängen bestehen.

Bergische Ente Weihnachtsklassiker
Bergische Ente Weihnachtsklassiker · Rhein Bewegt

Ein Festessen, das zum eigenen Tisch passt

Die vier Vorschläge decken unterschiedliche Vorlieben ab: Entenkeulen für den Klassiker, Lachs als Fischgericht, ein vegetarischer Braten und Bratäpfel als Dessert. So lässt sich ein Festmenü zusammenstellen oder ein einzelnes neues Rezept in vertraute Familientraditionen aufnehmen.

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